Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 19. September 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung des Dienstes Moin.Zone, betrieben durch den im Impressum genannten Anbieter (nachfolgend "Anbieter" genannt).
Moin.Zone ist ein "Link-in-Bio"-Dienst, der es Nutzern ermöglicht, personalisierte Landingpages zu erstellen, um Links zu ihren Social-Media-Profilen, Websites und anderen Inhalten zu bündeln.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist, wer bei Abschluss des Vertrags in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
Vertragssprache ist Deutsch. Die englische Fassung dieser AGB ist eine Übersetzung zur Information; bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.
2. Leistungsgegenstand
Der Anbieter stellt den Nutzern eine Plattform zur Verfügung, auf der sie eigene Profile ("Zones") erstellen, gestalten und mit Inhalten (Links, Texte, Bilder) befüllen können.
Der Dienst wird in einer kostenlosen Basisversion ("FREE") und in kostenpflichtigen Erweiterungen ("PRO") angeboten. Den Leistungsumfang der kostenlosen Basisversion darf der Anbieter jederzeit ändern, erweitern oder einschränken, sofern dies für die Nutzer zumutbar ist. Änderungen an kostenpflichtigen Leistungen sind nur unter den Voraussetzungen des § 327r BGB und nach dem Verfahren in Ziffer 10 zulässig.
Der Dienst stellt technische Werkzeuge und Vorlagen zur Verfügung, die den Nutzer bei der Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG / ehemals TMG) unterstützen. Der Anbieter ist Softwarehersteller und erbringt ausdrücklich keine Rechtsberatung. Die Nutzung der Funktionen („DSGVO-Ready“, „Impressums-Generator“) ersetzt keine anwaltliche Prüfung. Der Anbieter gewährleistet die Konformität der technischen Infrastruktur (z. B. Serverstandort, Verzicht auf unzulässige Tracking-Cookies), nicht jedoch die rechtliche Zulässigkeit der vom Nutzer individuell eingestellten Inhalte oder Geschäftsmodelle.
Soweit der Dienst Eingabefelder für rechtliche Pflichtangaben (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung) bereitstellt, obliegt die Prüfung der inhaltlichen Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität allein dem Nutzer. Für Abmahnungen, Bußgelder oder Nachteile, die daraus resultieren, haftet der Anbieter nur nach Maßgabe von Ziffer 8. Nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegt es insbesondere, wenn
- der Nutzer unvollständige oder falsche Angaben macht,
- der Nutzer die bereitgestellten Generatoren für unzulässige Geschäftsmodelle nutzt oder
- sich die Gesetzeslage nach dem letzten Software-Update geändert hat.
Verarbeitet der Nutzer über den Dienst personenbezogene Daten Dritter – etwa über ein Kontaktformular oder die Aufrufstatistik seines Profils –, ist er dafür datenschutzrechtlich Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter. Für diese Verarbeitung gilt ergänzend der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO, den der Nutzer im Dashboard unter „Einstellungen“ abschließen und als PDF herunterladen kann. Konto-, Login- und Zahlungsdaten des Nutzers selbst verarbeitet der Anbieter als Verantwortlicher; sie sind nicht Gegenstand des AVV.
3. Registrierung und Benutzerkonto
Für die Nutzung von Moin.Zone ist eine Registrierung erforderlich. Der Nutzer verpflichtet sich, wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Der Nutzungsvertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Registrierung bestätigt und das Konto freischaltet.
Mindestalter. Ein Konto darf nur anlegen, wer mindestens 16 Jahre alt ist. Für kostenpflichtige Funktionen (PRO) ist unbeschränkte Geschäftsfähigkeit erforderlich; Minderjährige dürfen ein kostenpflichtiges Abonnement nur mit Einwilligung der gesetzlichen Vertreter abschließen. Der Anbieter darf ein Konto schließen, wenn sich herausstellt, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen.
Der Nutzer ist für die Sicherheit seines Zugangs (E-Mail, Passwort) selbst verantwortlich. Handlungen, die unter dem Account des Nutzers vorgenommen werden, werden dem Nutzer zugerechnet, es sei denn, er hat die Nutzung durch Dritte nicht zu vertreten. Wird dem Nutzer eine missbräuchliche Nutzung seines Zugangs bekannt, teilt er dies dem Anbieter unverzüglich mit.
4. Inhalte der Nutzer und Verantwortlichkeit
Der Nutzer behält alle Rechte an den von ihm eingestellten Inhalten. Durch das Einstellen von Inhalten gewährt der Nutzer dem Anbieter jedoch das nicht-exklusive, weltweite und gebührenfreie Recht, diese Inhalte zum Zweck der Bereitstellung des Dienstes zu speichern, zu vervielfältigen und öffentlich zugänglich zu machen.
Der Nutzer ist für die von ihm eingestellten Inhalte allein verantwortlich. Es ist untersagt, Inhalte einzustellen, die:
- gegen geltende Gesetze verstoßen,
- Urheber-, Marken- oder andere Schutzrechte Dritter verletzen,
- beleidigend, verleumderisch, rassistisch oder volksverhetzend sind,
- pornografisch sind, Pornografie oder Gewalt verherrlichen oder auf pornografische Angebote verweisen,
- Schadsoftware, Viren, Phishing-Seiten oder Tracking-Fallen enthalten oder auf solche verweisen,
- die Identität einer anderen Person, eines Unternehmens oder einer Behörde vortäuschen.
Pornografische und jugendgefährdende Inhalte. Der Anbieter betreibt kein von der KJM anerkanntes Altersverifikationssystem im Sinne des § 4 Abs. 2 JMStV. Pornografische Inhalte sind auf Moin.Zone daher ausnahmslos untersagt. Das Verbot gilt gleichermaßen für Inhalte auf dem Profil selbst und für Profile, die im Wesentlichen der Weiterleitung auf pornografische Angebote dienen.
Der Anbieter führt keine allgemeine Überwachung der Nutzerinhalte durch; eine solche Pflicht besteht nach Art. 8 DSA und § 7 Abs. 2 DDG ausdrücklich nicht. Vor der Veröffentlichung werden lediglich Handles und Ziel-URLs automatisiert gegen eine Sperrliste geprüft. Der Anbieter behält sich vor, Inhalte, die gegen diese AGB verstoßen, zu entfernen, die Reichweite einzuschränken und den Zugang des Nutzers zu sperren.
4a. Melde- und Abhilfeverfahren
Jede Person kann rechtswidrige Inhalte über das Meldeformular unter https://moin.zone/de/report oder unter [email protected] melden (Art. 16 DSA). Meldungen sollen die genaue URL, eine hinreichend begründete Erläuterung, warum der Inhalt rechtswidrig ist, Kontaktdaten sowie eine Erklärung enthalten, dass die Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind (Art. 16 Abs. 2 DSA).
Der Anbieter bestätigt den Eingang unverzüglich unter Angabe einer Vorgangsnummer, prüft die Meldung und teilt dem Meldenden die Entscheidung mit. Wird eine Maßnahme gegen einen Nutzer ergriffen, erhält dieser eine Begründung nach Art. 17 DSA.
Entscheidungen über Meldungen und Widersprüche trifft stets eine natürliche Person; sie werden nicht automatisiert getroffen. Automatisiert erfolgt allein der in Ziffer 4 beschriebene Abgleich von Handles und Ziel-URLs gegen eine Sperrliste vor der Veröffentlichung.
4b. Widerspruch und Streitbeilegung
Gegen eine Entscheidung des Anbieters können sowohl der betroffene Nutzer als auch der Meldende innerhalb von sechs Monaten Widerspruch einlegen – über https://moin.zone/de/appeal oder unter [email protected]. Der Widerspruch wird erneut geprüft; hält der Anbieter an seiner Entscheidung fest, wird dies begründet.
Unabhängig davon steht der Rechtsweg offen. Nutzer können sich ferner an eine nach Art. 21 DSA zertifizierte außergerichtliche Streitbeilegungsstelle wenden; deren Entscheidungen sind für die Beteiligten nicht bindend.
4c. Wiederholte Rechtsverletzungen
Bestätigt sich eine Meldung wegen Verletzung von Urheber- oder Markenrechten, wird dies dem Konto als Verstoß angerechnet. Nach drei angerechneten Verstößen wird das Konto deaktiviert (Ziffer 4d Nr. 1) und seine dauerhafte Schließung angekündigt.
Die Schließung erfolgt erst nach Ablauf der Widerspruchsfrist nach Ziffer 4b. Der Anbieter teilt dem Nutzer den vorgesehenen Tag der Schließung mit der Begründung nach Art. 17 DSA mit. Legt der Nutzer Widerspruch ein und hat dieser Erfolg, entfällt die Schließung und der angerechnete Verstoß; wird der Widerspruch zurückgewiesen, erfolgt die Schließung unmittelbar danach.
Bei besonders schweren Verstößen – insbesondere bei Inhalten nach §§ 184b f. StGB – erfolgt die Schließung sofort und ohne vorherige Verwarnung; der Anbieter sichert in diesen Fällen Beweismittel und erstattet, soweit gesetzlich geboten, Anzeige.
Bei urheberrechtlichen Meldungen kann der betroffene Nutzer eine Gegendarstellung einreichen. Der Anbieter leitet diese an den meldenden Rechteinhaber weiter; erhebt dieser keine Klage, kann der Inhalt wiederhergestellt werden.
4d. Folgen einer Maßnahme
Der Anbieter unterscheidet zwei Stufen:
- Deaktivierung. Die veröffentlichte Seite wird offline genommen, Bearbeiten und Veröffentlichen werden gesperrt, die Daten des Nutzers bleiben erhalten. Diese Maßnahme ist umkehrbar.
- Kontoschließung. Zusätzlich werden die gespeicherten Profildaten gelöscht und der Handle dauerhaft gesperrt, damit bestehende Links nicht auf ein neues Profil zeigen.
Eine Kontoschließung, die auf angerechnete Verstöße nach Ziffer 4c gestützt wird, erfolgt nicht vor Abschluss eines Widerspruchsverfahrens oder Ablauf der Widerspruchsfrist. Bis dahin bleibt es bei der Deaktivierung, damit dem Nutzer die Daten erhalten bleiben, auf die er seinen Widerspruch stützen kann. Unberührt bleibt die sofortige Schließung bei besonders schweren Verstößen nach Ziffer 4c.
In beiden Fällen behält der Nutzer bis zum Abschluss eines Widerspruchsverfahrens Zugang zu den Informationen, die er zur Wahrnehmung seiner Rechte benötigt. Soweit gesetzliche Aufbewahrungs- oder Beweissicherungspflichten bestehen, werden Daten für deren Dauer aufbewahrt.
Besteht zum Zeitpunkt der Maßnahme ein kostenpflichtiges Abonnement, erstattet der Anbieter im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit nach der Maßnahme anteilig, sofern der Nutzer die Maßnahme nicht zu vertreten hat.
5. Kostenpflichtige Funktionen (PRO), Preise und Zahlung
Preise. Es gelten die Preise, die im Bestellvorgang zum Zeitpunkt der Buchung angezeigt werden. Gegenüber Verbrauchern sind dies Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Abrechnung. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe Payments Europe, Ltd. Vollständige Zahlungsdaten speichert der Anbieter nicht; Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung. Das Entgelt ist zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums im Voraus fällig. Rechnungen stellt der Anbieter elektronisch bereit.
Verlängerung. Das Abonnement verlängert sich nach Ablauf des gebuchten Abrechnungszeitraums jeweils um denselben Zeitraum, wenn es nicht nach Ziffer 9 gekündigt wird.
Zahlungsverzug. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB). Nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Fristsetzung darf der Anbieter die kostenpflichtigen Funktionen sperren; das Konto und die kostenlose Basisversion bleiben davon unberührt.
Preisänderungen. Preisänderungen für laufende Abonnements teilt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Ziffer 10 gilt entsprechend; der Nutzer kann der Änderung insbesondere widersprechen und das Abonnement zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
6. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der folgenden Belehrung zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
auronet GmbH, Labbéstr. 18, 41169 Mönchengladbach, Deutschland Telefon: +49 (2161) 29 89 221, E-Mail: [email protected]
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An auronet GmbH, Labbéstr. 18, 41169 Mönchengladbach, Deutschland, E-Mail: [email protected]
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- Bestellt am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
7. Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit des Dienstes. Eine Garantie für eine hundertprozentige Verfügbarkeit wird nicht übernommen; insbesondere Wartungsarbeiten, technische Störungen und Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu Unterbrechungen führen. Planbare Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter nach Möglichkeit vorab an und legt sie in nachfrageschwache Zeiten.
Die gesetzlichen Rechte des Nutzers bei nicht vertragsgemäßer Bereitstellung, insbesondere nach den §§ 327 ff. BGB, bleiben unberührt.
8. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- im Umfang einer übernommenen Garantie,
- nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Nutzers ist damit nicht verbunden. Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Reichweite der Aussage „DSGVO-Konformität“. Soweit der Dienst mit Begriffen wie „DSGVO-Konformität“ oder ähnlichen Aussagen beworben wird, beziehen sich diese ausschließlich auf die technische Datenverarbeitung durch den Anbieter selbst. Der Anbieter stellt insoweit sicher, dass
- Serverstandorte innerhalb der Europäischen Union oder in Ländern mit Angemessenheitsbeschluss genutzt werden,
- Besucherdaten nicht an Dritte verkauft werden,
- zustimmungspflichtige Cookies (Non-Essential) nicht ohne vorherige Einwilligung des Endnutzers gesetzt werden.
Diese Aussagen sind eine Beschaffenheitsvereinbarung; eine Garantie im Rechtssinne ist damit nicht verbunden. Für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der vom Nutzer selbst eingerichteten Inhalte, Einbindungen und Geschäftsmodelle bleibt der Nutzer verantwortlich (Ziffern 2 und 4).
9. Laufzeit und Kündigung
Der Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit.
Kündigung durch den Nutzer. Der Nutzer kann den Vertrag über die kostenlose Basisversion jederzeit beenden, indem er sein Konto löscht. Ein kostenpflichtiges Abonnement kann er jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen; für den laufenden Zeitraum bereits gezahlte Entgelte werden in diesem Fall nicht anteilig erstattet. Die Kündigung ist möglich
- im Dashboard unter „Abonnement“ über das Verwaltungsportal,
- über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ im Fußbereich jeder Seite von moin.zone; sie führt unmittelbar und ohne Anmeldung zur Bestätigungsseite unter https://moin.zone/de/kuendigung (§ 312k BGB), oder
- durch Löschung des Kontos unter „Einstellungen“.
Über welchen dieser Wege die Kündigung erklärt wird, ist für ihre Wirksamkeit ohne Bedeutung. Der Anbieter bestätigt den Zugang einer über die Schaltfläche erklärten Kündigung unverzüglich in Textform unter Angabe des Inhalts der Erklärung, des Zeitpunkts des Zugangs und des Zeitpunkts, zu dem der Vertrag endet (§ 312k Abs. 4 BGB).
Auch die Löschung des Kontos beendet ein laufendes Abonnement zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums; es verlängert sich danach nicht. Der Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen entfällt allerdings mit der Löschung, weil das Profil dann nicht mehr besteht. Wer die bezahlte Restlaufzeit noch nutzen möchte, kündigt daher zuerst nach Nummer 1 oder 2 und löscht das Konto erst zum Ende des Abrechnungszeitraums.
Folgen der Kontolöschung. Mit der Kontolöschung wird die veröffentlichte Seite offline genommen und die gespeicherten Profildaten werden gelöscht. Der Handle bleibt danach 90 Tage gesperrt, damit bestehende Links nicht von Dritten übernommen werden. Einzelheiten zu Löschfristen und Backups stehen in der Datenschutzerklärung.
Kündigung durch den Anbieter. Der Anbieter kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen ordentlich kündigen. Besteht ein kostenpflichtiges Abonnement, wird die Kündigung frühestens zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums wirksam; darüber hinaus im Voraus gezahlte Entgelte erstattet der Anbieter anteilig.
Außerordentliche Kündigung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (z. B. bei schweren Verstößen gegen diese AGB) bleibt für beide Seiten unberührt. Maßnahmen nach Ziffer 4d bleiben davon unberührt.
10. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies erforderlich ist, um sie an eine geänderte Rechtslage oder höchstrichterliche Rechtsprechung anzupassen, eine nach Vertragsschluss entstandene Regelungslücke zu schließen oder Änderungen des Dienstes abzubilden, und wenn die Änderung den Nutzer nicht entgegen den Geboten von Treu und Glauben benachteiligt.
Der Anbieter teilt die Änderung mindestens sechs Wochen vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform mit. Die Mitteilung enthält die geänderten Bestimmungen, den Zeitpunkt des Wirksamwerdens sowie einen Hinweis auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens.
Die Zustimmung des Nutzers gilt als erteilt, wenn er der Änderung nicht vor dem Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform widerspricht. Widerspricht der Nutzer, endet der Vertrag mit dem Wirksamwerden der Änderung; im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit danach erstattet der Anbieter anteilig. Bis zum Wirksamwerden kann der Nutzer den Vertrag jederzeit kostenlos und fristlos kündigen.
Für Änderungen an kostenpflichtigen digitalen Produkten gelten zusätzlich die Voraussetzungen des § 327r BGB.
11. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).
Unabhängig davon bleibt die außergerichtliche Streitbeilegung nach Art. 21 DSA für Entscheidungen über Inhalte bestehen (Ziffer 4b).
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Hat der Nutzer als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).
Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Vertragssprache ist Deutsch (Ziffer 1).